Bitcoin: Vordergründig beschwichtigend, doch im Hintergrund tobt bereits der Kampf

Immer mehr Start-ups, welche ernsthaft und auf sehr idealistischer Basis bemüht sind, die Fiat- und Krypto-Welt fair und harmonisch miteinander zu verbinden, werfen das Handtuch, ob der grauslichen Grabenkämpfe, die sich im Moment hinter den Kulissen abspielen. Eines der deutlichsten Beispiele betrifft das Unternehmen Volinex AG, welches heute alle Kunden via Mail von der Aufgabe seiner Tätigkeiten in Kenntnis gesetzt hat. Machen Sie sich anhand der folgenden Beiträge selbst ein Bild und erkennen Sie, wie man uns, wie die Tiere, sukzessive einzäunt und in Käfige sperrt. Wer jetzt nicht aufwacht, handelt und bewusst agiert, darf sich in Zukunft nicht beschweren, was er erleben wird und wir alle zu sehen bekommen.

Volinex AG: We put a lot of time, work, passion, ideas, knowledge and also money into our idea. englisch/deutsch
Volinex AUS

Liebe Ältere, wir müssen reden
Der Hashtag #diesejungenLeute bringt endlich das gewaltige Machtgefälle zwischen Alt und Jung zur Sprache. Platzt da gerade ein fauler Generationendeal?
„Ein ähnlicher Generationenkonflikt spielt sich gerade in der Finanzwelt ab. Laut Umfragen könnten sich bereits heute 30 Prozent der amerikanischen Millennials vorstellen, in Kryptowährungen, wie Bitcoin, zu investieren. Dagegen lief jüngst unter anderem der Vorsitzende der Zentralbank der Zentralbanken (BIS), Agustín Carstens, Sturm. Doch was haben Zentralbanker wie Carstens, die sich als «Hüter des öffentlichen Vertrauens» verstehen, im Gegenzug den Millennials zu bieten? Negativzinsen auf dem Sparbuch? Investitionen in eine Immobilienblase oder in einen heissgelaufenen Aktienmarkt? Ist es angesichts der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken so ungewöhnlich, dass sich junge Menschen dann eben nach Alternativen umsehen? Langsam dämmert es auch den Letzten. Von den sogenannten Autoritäten haben junge Menschen nichts zu erwarten und dürfen schon nicht erwarten, für’s Bravsein belohnt zu werden.“

Bitcoin, Ethereum und Co. kann man jetzt studieren — der Ansturm ist gewaltig
„Dazu gehören unter anderem Carnegie Mellon, Cornell, Duke, Massachusetts Institute of Technology (MIT), die University of Maryland und die Universität von Kalifornien, Berkeley. David Yermack, Professor an der New York Universität, steht einer immer weiter steigenden Nachfrage entgegen. So musste er bereits die Räumlichkeiten für seinen Kurs zu wechseln, da der Vorlesungssaal überfüllt war. Aktuell belegen etwa 225 Teilnehmer den Kurs, Tendenz stark steigend. Dies zeigt, dass die Studierenden die Entwicklungen am Finanzmarkt nicht als kurzweiligen Trend sehen.“

Von Tüftlern und Start-ups – Die Blockchain und die Rolle der Schweiz
„Ein Wermutstropfen bleibt: Erst wenige Blockchain-Vorhaben haben es über die Prototyp-Phase hinaus in die echte Welt geschafft und so mangelt es an Realitäts-Checks für die derzeitigen Token-Werte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 4 Milliarden Dollar mittels ICOs gesammelt. Eine Vielzahl der daraus entstandenen Blockchain-Projekte planen für dieses Jahr den Rollout – so auch das Schweizer Start-up Modum. Das laufende Jahr wird von der Crypto-Szene wie auch den Skeptikern entsprechend voller Spannung erwartet.“

Japanese Crypto Investors To Pay Tax Of Up To 55 Percent On Profits
„The tax on cryptocurrency profits is higher than the around 20 percent tax levied on profits from stocks and foreign currencies, with the higher percentage tax applying to those who earn more than 40 mln yen a year (about $367,600). In comparison, South Korea had announced in Jan. that crypto exchanges will be taxed 24.2 percent, in line with the existing tax policy for corporations. According to Bloomberg, around 40 percent of Bitcoin (BTC) trading recently has been against the yen, meaning the country will receive a large revenue from taxing crypto.“

Europol: 4 Prozent der Geldwäsche mit Kryptowährungen
„Das sind etwa vier Prozent der rund 110 Milliarden Euro, die in Europa von Geldwäsche betroffen sind. Europol-Direktor Rob Wainwright sagte gegenüber der BBC auch, dass das Phänomen schnell wachse. Die Bekämpfung erweise sich als sehr schwer, weil Transaktionen und Accounts nicht bei Banken eingesehen werden könnten. Ein zusätzliches Problem: Beim Tausch von Kryptowährungen zurück in Euro würden die Kriminellen oft viele kleine Beträge beheben, was die Verfolgung erschwere.“

„Bitcoin-Regulierung ist nicht die Verantwortung der EZB“
„Ein Verbot oder eine Regulierung von Bitcoin ist laut EZB-Präsident Mario Draghi nicht die Aufgabe der Europäischen Zentralbank. „Ich muss sagen, es ist nicht die Verantwortung der EZB, das zu tun,“ sagte Draghi in einem Videointerview, das die Notenbank am Dienstag auf ihre Internetseite stellte. Zuletzt waren die Rufe nach einer Kontrolle von Cyberwährungen immer lauter geworden.“

Blockchain Bundesverband: Positionspapier zur Token-Regulierung – Florian Glatz im Interview
„Wir ziehen eine ganz klare Linie zwischen Security Tokens und Utility Tokens. Security Tokens sind solche, die in Funktion (wenn auch nicht in Form) eine hinreichende Überschneidung mit den Charakteristika regulierte Wertpapiere, oder englisch eben „Securities“, aufweisen. Natürlich gibt es hier noch Klärungsbedarf bei der Interpretation diverser unbestimmter Rechtsbegriffe. Das ist aber normal bei einer neuen Materie und Aufgabe vormals der Gerichte und ausführenden Behörden. Utility Tokens, die hingegen keine hinreichende Überschneidung mit den Voraussetzungen eines Wertpapiers aufweisen (zu den näheren Voraussetzungen siehe unser Paper), sind auch nicht unter dem deutschen Regime reguliert. Dennoch gelten eine Vielzahl von Sorgfalts- und Informationspflichten aus anderen Nebengesetzen aus dem Bereich E-Commerce, Verbraucherschutz und Finanzdienstleistungen.“

In Dubai gibt es Luxusapartments gegen Bitcoin
„Nun haben Mone und Barrowman 50 der 1300 angebotenen Einheiten verkauft. Die Preise für die Apartments reichen von 130.000 bis 380.000 Dollar – oder von 15 bis 45 Bitcoins. Die Idee für den Verkauf habe Barrowman gehabt, sagt Mone. Der Brite hat mit der Knox Group ein Unternehmenskonglomerat aufgebaut und verwaltet eigenen Angaben zufolge 1,5 Milliarden Pfund. Er sei frustriert gewesen, der Kryptowährungswelt nichts anderes als die Währung bieten zu können, wird Mone vom Nachrichtenportal Business Insider zitiert. Barrowman sagt: „Ich möchte, dass Kryptowährungen genutzt werden können, um Sachwerte in der realen Welt zu kaufen.““

Fiat-Wald
Einer der es ganz genau weiß. Sehenswert! Da schwimmt einer ziemlich hinterher.