Bitcoin: Forschung und Entwicklung, Schulung und lernen, lernen, lernen, …

Jochen Möbert von der Deutschen Bank ist es endlich einmal gelungen zu definieren, was heute ein exzellenter Kryotoökonom eigentlich sein sollte/sein müßte:

“Ein exzellenter Kryptoökonom muss ein Software-, ein Hardware-Experte und ein Blockchain- Spezialist sein. Angesichts dieser hohen intellektuellen Hürden fällt es den traditionellen Ökonomen schwer mitzureden.”

Vielleicht wird es nun für viele Menschen verständlich, dass sehr viele Einschätzungen und Prognosen, welche von sogenannten und meist auch selbsternannten Experten in die Welt geblasen werden, schon aufgrund des Fehlen dieser Voraussetzungen, wertlos und vielfach entbehrlich sind. Das sollte man bei allen Informationen, welche im Sekundentakt über den Äther gejagt werden immer im Hinterkopf behalten. Dann bleibt einem das Hirn frei für das eigene Denken und man erfreut sich an all den neuen Entwicklungen der Blockchain-Technologie. Letztendlich ist man sogar noch pekuniärer Nutznießer dieser Entwicklungen.

Die Deutsche Bank zertrümmert die dümmsten Bitcoin-Mythen – Die Bitcoin-Debatte ist total überhitzt. Alle Seiten werfen mit Halbwahrheiten und Behauptungen um sich. Zeit für eine nüchterne Betrachtung.
„Nach dem Crash wird Bitcoin für tot erklärt. Das ist jedes mal so. Den Berechnungen von Michael B. Casey zufolge war das ja schon die sechste Bitcoin-Bubble, die da geplatzt ist. Wie dem auch sei, jetzt hat die Stunde der Skeptiker geschlagen. Das gehört dazu. Also tanzen Old School-Ökonomen wie Paul Krugman und Nouriel Roubini auf dem vermeintlichen Bitcoin-Grab. Sollen sie tanzen. Einzig: Die Basis ihrer Überzeugung scheint wacklig. Sie basiert teilweise auf Bitcoin-Mythen. Denn nach jedem bisherigen Crash ist Bitcoin von den Toten auferstanden. Warum sollte das diesmal anders sein?“

Bitcoin: Meinungen, Mythen, Missverständnisse – Am Bitcoin scheiden sich die Geister: Stirbt er oder dominiert er bald sogar die gesamte Finanzwelt?
„Bitcoin ist nicht die beste Technologie ihrer Art, aber die mediale Aufmerksamkeit und die Gespräche unter Freunden und Kollegen drehen sich vor allem um Bitcoin. Andere Kryptowährungen werden dagegen nur von Experten diskutiert. Entsprechend könnte Bitcoin die meisten neuen Nutzer anziehen, folglich weiterhin die höchste Marktdurchdringung aufweisen und auch das Krypto-Universum dominieren.“

Bitcoin-Blasen und die S-Kurve
„Was sollte man angesichts des aktuellen Preisverfalls tun? Ruhig bleiben, lesen und lernen. Wir haben es bei Kryptowährung und Blockchain-Technologie mit der langfristigen Entwicklung einer neuen Netzwerk-Technologie zu tun haben, deren Etablierung 20 bis 30 Jahre lang dauert. Ich empfehle die Bücher „The Internet of Money“ und „Mastering Bitcoin“ von Andreas Antonopoulos sowie die hervorragende Website Bitcoin Resources von James Lopp. Du hältst diese ganze Bitcoin-Kiste mit ihren Achterbahnfahrten für ein bisschen verrückt? Das war noch gar nichts. Wir stehen erst am Anfang.“

BITCOIN RESOURCES
„Eine informative und wertvolle seite mit vielen Informationen zur Entwicklung der Blockchain-Technologie. Bitcoin is a revolutionary system that is quite complex and has a high learning curve. Make sure you have a decent grasp of the system before you store a significant amount of value in it. Note that this list is open source; please suggest additions on Github!“

Fork Bitcoin, i‘ll go home – eine Einführung in die Bitcoin-Forks
„In erster Linie handelt es sich bei einer Hard Fork um ein signifikantes Update einer Blockchain, welches von allen Nodes ein Update benötigt. Jene Nodes, die das Update nicht machen, werden von der Blockchain nach der Hard Fork ausgeschlossen sein. Normalerweise stellen deshalb alle Nodes um, streng genommen entstehen neue Kryptowährungen nur im Fall von missglückten Hard Forks, wenn ein signifikanter Teil der Nodes das Systemupdate nicht mitmachen will. Dann kommt es zu einer Weggabelung in der Blockchain, einem Chain Split.“

18-jähriger „Krypto-Millionär“ will nun andere User reich machen – Im Alter von 15 Jahren begann Eddy Zillan in Kryptowährungen zu investieren – nun bringt er eine App für Interessierte heraus
„Seine Firma Cryptocurrency Financial wird in den nächsten Wochen eine App namens Coinalert.ly herausbringen. Darin sollen Infos über Kryptowährungen, Erklärstücke und Investmenttipps gesammelt werden. Außerdem bietet Zillan eine persönliche Beratung für Unternehmen und Neueinsteiger an. Sein Ziel sei es, die Community größer zu machen, sagt Zillan. Angesichts seines protzigen Instagram-Auftritts nehmen ihm das nicht alle User ab. Doch Zillan beteuert, dass seine Inszenierung als „Wolf of Crypto Street“ bloßes Marketing sei.“

Ist der Krypto-Boom der Tulpenwahn des 21. Jahrhunderts? Ein Blick in die Geschichte zeigt Erstaunliches
„Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. sind also eher als eine Erweiterung des weltweiten Währungsmarktes zu sehen. Sie erlauben Transaktionen weltweit und das eigene Verwalten von Werten. Kryptowährungen sind Teil einer finanziellen Evolution. Jede Zeit hat ihre Evolutionen, und es ist nicht überraschend, dass Bitcoin im digitalen Zeitalter aufkommt.“

WU Wien: Forschungsinstitut für Kryptoökonomie gestartet – Seit kurzem forschen 21 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) am neu gegründeten Forschungsinstitut für Kryptoökonomie zu Blockchain, Bitcoin, Ethereum und Co.
„Direktorin des neuen Instituts wird Shermin Voshmgir. Sie ist die Gründerin der BlockchainHub Berlin. Sie unterrichtet seit 2016 als externe Lektorin das Thema Blockchain am Institut für Informationswirtschaft der WU. Voshmgir hat in der Vergangenheit an der WU promoviert und auch eine Zeit lang als Universitätsassistentin gearbeitet. Die wissenschaftliche Leitung am Forschungsinstitut für Kryptoökonomie liegt bei WU-Professor Alfred Taudes. Bereits im Herbst kündigte WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger an, dass man sich für die Forschung auch mit der “einschlägigen Community” vernetzen wolle. Dann könne man der Politik sowie Expertinnen und Experten Grundlagen für strategische Entscheidungen liefern.“

Wachablöse im Dark Web: Cyberkriminelle wechseln von Bitcoin zu Litecoin und Dash
„Neben Litecoin setzt auch Dash zum Überholvorgang an. Dash wird angeblich von Drogendealern bevorzugt, wie es bei Recorded Future unter Berufung auf einen Dark-Web-Nutzer heißt: „In der Regel wird alles, was von den Drogenhändlern verwendet wird, zur Mainstream-Währung.“ Litecoin wiederum wird laut den Analysten vorrangig von osteuropäischen Kriminellen genutzt.“