Bitcoin: Die Weichen werden 2018 neu gestellt

In den letzten beiden Wochen hat sich sehr viel in der gesamten Bitcoin-, Blockchain- und Kryptowährungsszene getan. Die meisten haben dabei aber nur die beträchtlichen Kursstürze im Fokus gehabt. Dennoch ist schon längst klar, dass das Jahr 2018 ein ganz wichtiges und entscheidendes Jahr für dies Blockchain-Entwicklungen wird. Es werden sehr viele Weichen neu gestellt und wir werden 2018 viele – zum Teil sehr geniale – Entwicklungen sehen. Diese technologische Wende, ist und bleibt keine Eintagsfliege, sondern wird in den kommenden Jahren alle Gesellschaften und die ganze Welt nachhaltig umbauen und verändern. Ich persönlich wünsche mir ein Aufwachen besonders der jüngeren Generationen und das Wahrnehmen ihrer ganz neuen gesellschaftlichen Gestaltungschancen.

Umfrage zeigt, was die Deutschen wirklich über den Bitcoin denken – Bitcon-Akzeptanz korreliert mit dem Alter
„“Viele Kryptowährungen und ihre möglichen Anwendungsfälle sind sehr interessant. Die Anwendung muss aber viel benutzerfreundlicher werden, bevor sich Kryptowährungen auf breiter Front durchsetzen können“, sagt Reinhold von Eben-Worlée, der Präsident des Familienunternehmerverbands. Gerade die extreme Volatilität macht den Bitcoin für den betrieblichen Alltag untauglich. „Während bei Menschen unter 40 Jahren jeder Vierte offen für die Zahlung mit Kryptowährungen ist, ist es bei den über 65-jährigen nur jeder Zwanzigste“, meint Civey-Vorstandschef Gerrit Richter.“

Deutschland und Frankreich wollen G20-Antwort auf Bitcoin & Co.
„Deutschland und Frankreich schlagen vor, internationale Expertengremien – wie den für Fragen der Finanzstabilität zuständigen FSB – mit einem Bericht zu beauftragen. Zudem müsse erwogen werden, den Internationalen Währungsfonds einzuspannen. Dieser könne die Auswirkungen und Risiken von Cyber-Devisen auf Kapitalflüsse und die Finanzstabilität analysieren. Zuletzt hatten sich die Stimmen gehäuft, Kryptowährungen stärker zu regulieren. Verbraucher und Anleger müssten geschützt werden, forderte unter anderem die Dachorganisation der Notenbanken. Es müsse gewährleistet sein, dass digitales Geld nicht die Finanzstabilität gefährde.“

Mining: So funktioniert das Schürfen nach Bitcoin
„Eine sehr gute und verständliche Erklärung. Wieso werden Bitcoin und Ethereum unterschiedlich geschürft? Zahlt es sich aus, zum Miner zu werden? Und was ist Proof of Stake? Dieser Artikel beantwortet Fragen rund ums Mining.“

Analysten überzeugt: „Am Bitcoin kann man ablesen, wie sich der Aktienmarkt entwickelt“
„Bitcoin und der Markt sind korreliert.“ Wenn die Bitcoin-Blase platze, könne der Aktienmarkt mitgehen, glaubt Harvey. Bekommt der Aktienmarkt einen Schlag, könne dies für Panik sorgen und zeitgleich auch Bitcoin-Investoren zum Verkauf veranlassen. Gegenüber „CBNC“ erklärte der Experte: „Am Montag fand ein Ausverkauf aller Risikoprodukte statt“. Das Marktrisiko sei zum Jahresstart angesichts der andauernden Rally des Aktienmarktes auf ein neues Hoch gestiegen, so Harvey weiter. Dies habe angesichts des größeren Gewinnpotenzials das Anlegerinteresse an Kryptowährungen verstärkt – eine ebenfalls alles andere als risikoarme Art der Geldanlage. Um zukünftige Marktbewegungen vorherzusagen, sei die Risikoeinschätzung eines der besten Instrumente, erklärte Harvey weiter. Dies gelte auch für die Preise von Digitalwährungen. Daher rate er seinen Anlegern, vorsichtig zu sein und die Risikoeinschätzung genau im Auge zu behalten.“

„Berlin ist der Hammer für Blockchain-Startups!“
„Berlin ist der Hammer für Blockchain-Startups! Im europäischen Vergleich sind wir vorne dran. In Berlin gibt es schon länger eine Szene: Es gibt hier nicht nur Ethereum-Core-Entwickler, ebenfalls angesiedelt haben sich Lisk, IOTA und Polkadot. In Berlin gibt es außerdem viele Entwickler, die früh in das Thema eingestiegen sind – zum Beispiel über das Mining. Dadurch haben sie nun einen Wissensvorsprung. Ich bin selbst ein Verfechter von „Weg von Berlin als E-Commerce-Hauptstadt – hin zu Berlin als Blockchain-Capital“. Unsere ICOs sind im Weltmaßstab noch nicht so groß. Doch in Deutschland gibt es eine Handvoll großer Konzerne, die bereit sind, zu investieren. Bosch und Innogy zum Beispiel. Daneben auch VCs wie BlueYard.“

IOTA kündigt Entwicklung des IOTA Ecosystems bis März 2018 an
„IOTA hat gestern ein neues Projekt angekündigt, dass bis März 2018 diesen Jahres fertiggstellt werden soll. IOTA wird mit dem „IOTA Ecosystem“ eine Plattform schaffen, auf der unterschiedlichste Akteure der Blockchainbranche zusammenkommen sollen. Egal ob Entwickler, Startup oder Hobby-Kryptoanhänger, auf dieser dezentralen Plattform sollen alle wilkommen sein, die auf eine dezentrale Zukunft hinarbeiten wollen.“

EZB: Interesse an Bitcoin-Futures, nicht am Bitcoin – Berichtigung der FAKE NEWS
„Auf mehreren Plattformen macht momentan die Nachricht die Runde, dass europäische Banken bald Bitcoin halten könnten. Grund dafür sind Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi. Er bezog sich jedoch lediglich auf BTC-Futures. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied. EZB-Präsident Mario Draghi bezieht sich lediglich auf Terminkontrakte
Mit Bitcoin-Futures oder auch Terminkontrakten verhält sich das jedoch anders. Wie wir bereits berichteten, handelt es sich bei Bitcoin-Futures um ein Instrument, mit dem man von den Kursschwankungen profitieren kann. Man muss dafür die Kryptowährung selbst nicht besitzen. Stattdessen spekuliert man auf eine bestimmte Kursentwicklung und wettet damit letztlich auf künftige Kurse.“

Lightning Network: Rettung für den Bitcoin?
„Erste Tests zeigen, dass das Lightning Network tatsächlich eine Chance ist. Das Startup Coinfinity hatte im Januar 2018 erstmals eine Überweisung von Bitcoin von einem Automaten an ein Wallet auf einem Smartphone in wenigen Sekunden ausgeführt, so Trending Topics. „Auch wenn das Lightning Network derzeit noch in einem sehr experimentellen Stadium ist, haben wir mit diesem erfolgreichen Test einen großen Schritt in Richtung Massentauglichkeit von Bitcoin gemacht“, so Coinfinity.“

Deutsche Bitcoin-Lobby fordert eine differenzierte Regulierung – Die Große Koalition will den Krypto-Markt regulieren. Die Branche fürchtet harte Eingriffe – und präsentiert nun eigene Vorschläge.
„Wir müssen die bestehenden Vorschriften so anwenden, dass sie zu einer für Käufer und Verkäufer sinnvollen Informationspflicht führt. Und wir müssen darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass im Zweitmarkt Marktmanipulation wirksam unterbunden wird. Das schafft Rechtssicherheit für beide Seiten“, fasst Siedler den Ansatz zusammen. Die Vision des Blockchain-Bundesverbands: Da deutsche Aufsichtsbehörden keine Beratung anbieten, könnte die EU eine übergreifende Krypto-Instanz schaffen. Diese könnte neue Anbieter beraten – und gleich entscheiden, unter welches Aufsichtsregime ihr Krypto-Business fällt.“

Grayscale legt Fond für die Top 5 Kryptowährungen auf
„Das Unternehmen von Barry Silber hatte erstmals 2015 den Bitcoin Investment Trust (GBTC) ins Leben gerufen. Ziel war es insbesondere für institutionelle Investoren den Erwerb von Bitcoin zu vereinfachen. Durch das Einsparen der technischen Schritte zum Kauf von Bitcoins sollte der Zugang zu Kryptowährungen geebnet werden. Im Jahr darauf hatte Grayscale außerdem einen Ethereum Classic Investmentfonds und einen Zcash Investmentfonds aufgelegt. Der „Digital Large Cap Fund“ wird somit der vierte Investmentfond von Grayscale sein. Zum Start wird sich der Fond aus den derzeitigen Top 5 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung zusammensetzen: Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und Bitcoin Cash. (Wobei genau genommen Litecoin zum Redaktionszeitpunkt nur auf Platz 6 hinter Cardano steht.)“

Forbes veröffentlicht Liste der reichsten Personen aus der Kryptowährungs-Welt
„Für Kenner der Branche beinhaltet die Liste zahlreiche große und bekannte Namen aus der Kryptowelt. Die Namen lassen sich dabei aus unserer Sicht in vier Gruppen unterteilen: Gründer und Entwickler von Kryptowährungen, Investoren, Köpfe von beliebten Kryptowährungsbörsen und Akteure aus dem Krypto-Unternehmensbereich. Auffällig ist, dass es keine Frau in die Liste schafft. Das Durchschnittsalter beträgt laut Forbes 42 Jahre, was im Vergleich zur Liste „The World’s Billionaires“ mit einem Durchschnittsalter von 67 Jahren weitaus niedriger ist.“