Bitcoin: „Muss ich denn sterben um zu leben?“

Zugegeben, im Moment erlebt der gesamte Krypto-Markt sehr schwere Zeiten. Viel geschieht im Hintergrund und dies sowohl im Hellen wie im Dunklen. Auch vermehren sich durch die extremen Kursbewegungen nach unten wieder die Stimmen, die da sagen: „Der Bitcoin ist tot“. Dies ist ganz ähnlich wie das Thema mit der Blase. Diese Einschätzungen begleitet die Entwicklung der Blockchain-Technologie und im besonderen dem darauf basierenden Bitcoin mittlerweile seit bald 10 Jahren. Dennoch braucht es das offensichtlich. Und schon der österreichische Pop-Poet: Wolfgang Amadeus FALCO hat es in seinem letzten Lied „Out of the dark, into the light“ vor seinem viel zu frühen Abgang von der Erde so treffend zum Ausdruck gebracht: „Muss ich denn sterben, um zu leben?“

Wie auch immer. Im Moment sind gute Nerven angesagt. Auch ist es keine leichte Übung, bei all dem was man hört und zum Teil auch sieht, im vollen Vertrauen zu bleiben. Umgekehrt, birgt aber genau das die wirklich große Chance für die Zukunft. Denn eines ist ganz gewiss, die Blockchain-Technologie ist schon voll im Gange und wird unser aller Leben, alle Gesellschaften, alle Strukturen, unser gesamten Zusammenleben von Grund auf umwandeln. Dabei spielt letztendlich die eine oder andere Krypto-Währung in der gesamten Entwicklung nur eine untergeordnete Bedeutung. Daher heißt es lernen, lernen, lernen, wach bleiben, die Augen offen halten und die Bewegung und die neuen Möglichkeiten mitzugestalten.

Der Bitcoin ist schon 245 Mal gestorben
„Wer den Bitcoin jedoch schon abgeschrieben hat, sollte einen Blick in die Vergangenheit wagen. Es ist nämlich nicht die erste Sinnkrise der digitalen Währung. Die Website 99bitcoins hat Artikel gesammelt, die dem Bitcoin ein baldiges Ende vorhersagen. Ganze 245 Beiträge kamen bis heute zusammen. Der Erste ist von 2010.“

Die Gründe für den schlimmsten Bitcoin-Monat seit 2013
„Die Gründe für die derzeitige Kursschwäche im Krypto-Reich sind vielschichtig. Zahlreiche Regulierungsschritte der vergangenen Tage haben die Märkte erschüttert und werden von Analysten für den Abwärtstrend verantwortlich gemacht“

Bitcoin und Co – Regierungen liebäugeln mit Kryptogeld
„Außerdem könnten Bürger mit einer Zentralbank-Kryptowährung an Anonymität verlieren. Herkömmliche Kryptowährungen wie Bitcoin sind zwar bis zu einem gewissen Grad anonym. Die Zentralbanken könnten jedoch entscheiden, ihre E-Währungen so zu programmieren, dass Bürger ihre Identität und Transaktionen offenlegen müssten. „Die Zentralbanken können dann den kompletten Geldfluss kontrollieren“, sagt Kryptoexperte Florian Glaser. Insbesondere wenn sie auf lange Sicht das Bargeld abschaffen sollten, wie manche Experten unterstellen.“

Studie sagt Deutschland großes Bankensterben voraus
„Wesentlich für das Filialsterben verantwortlich ist die Digitalisierung: Innovative Technologien, neue Wettbewerber und veränderte Kundenwünsche erzeugen Anpassungsdruck – weg vom Filialnetz, hin zu Onlineangeboten. Hinzu kommen Kostendruck und der Abbau von Überkapazitäten, zum Beispiel in Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang.“

Zweifel an Milliardenreserve – Tether könnte Bitcoin zum Einsturz bringen
„Durch ihr undurchsichtiges Gebaren bestätigen die Tether-Macher den Verdacht allerdings eher, als ihn zu entkräften. Lange hielten sie geheim, dass hinter der Digitalwährung dieselben Personen stecken wie hinter Bitfinex. Auf den offiziellen Websites von Tether und der Handelsplattform gibt es kein Impressum, weder Geschäftsadressen noch Namen von Verantwortlichen sind zu finden. Unter anderem durch die Enthüllung der sogenannten Panama Papers kam heraus, dass das Führungspersonal von Bitfinex und Tether weitgehend identisch ist. Überprüfbare Informationen etwa zum CEO beider Firmen, Jan Ludovicus van der Felde, gibt es kaum.“

South Korea Finance Minister Confirms ‘No Ban’ On Cryptocurrency
„In the latest update to the country’s ongoing regulatory overhaul of cryptocurrency exchange, Kim firmly distanced Seoul from previous comments about a potential outright ban, which had caused public outrage earlier this month.“

CFTC lädt Bitfinex vor – oder wie man mit alten News Märkte manipulieren kann
„Zur weiteren Einschätzung der Vorladungen und Strafen der CFTC ist es weiterhin hilfreich zu wissen, dass Bitfinex auch längst nicht das einzige Unternehmen ist, welches der CFTC ein Dorn im Auge ist. Die Deutsche Bank muss eine Bußzahlung von 30 Millionen US-Dollar zahlen. Um Ärger mit der CFTC zu bekommen, muss man also nichts mit Kryptowährungen zu tun haben.“

Marktmanipulation in den USA – Deutsche Bank zahlt 30 Millionen Dollar Strafe
„Nicht nur gegen die Deutsche Bank griff die Behörde durch: Im gleichen Verfahren wurden gegen die Schweizer UBS und die britische HSBC Strafen von 15 Millionen beziehungsweise 1,6 Millionen Dollar verhängt. Es handelte sich um eine konzertierte Aktion der CFTC sowie des US-Justizministeriums und der Bundespolizei FBI. Dabei wurden auch Strafanzeigen gegen sechs Börsenhändler gestellt, die für die Banken tätig gewesen sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, mit illegalen Methoden („Spoofing“) Rohstoffkurse manipuliert zu haben.“

Der Dollar steuert auf den grössten Monatsverlust seit knapp zwei Jahren zu.
„Experten sehen in der protektionistischen Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten die Hauptursache für die Dollar-Schwäche. Rund ein Jahr nach dem Amtsantritt Trumps ist der Dollar im Vergleich zu anderen wichtigen Devisen fast 15 Prozent weniger wert. Seit Anfang 2017 geht es bergab, in den vergangenen Wochen hatte sich die Talfahrt beschleunigt.“

US-Behörden nehmen Bitcoin-Börse Bitfinex ins Visier
„Welche Auswirkungen die Ermittlungen der CFTC in Sachen Bitfinex und Tether lanfristig haben werden, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt unmöglich sagen. Die 2,5 Mrd. Tether im Umlauf stellen zwar nur einen kleinen Teil der rund 500 Mrd. im Kryptosektor dar. Aber wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten und Bitfinex tatsächlich den Markt nach oben manipuliert hat um das eigene Überleben zu sichern, könnte es zu einer echten Panik am Markt kommen. Andererseits haben die US-Behörden bisher nichtmal offiziell gesagt, worum es bei den Vorladungen geht. Bisher gibt es nur Gerüchte. Einige Marktbeobachter vermuten sogar, dass die Nachricht von den Vorladungen für Bitfinex gezielt gestreut wurde, um den Preis von Bitcoin kurz vor dem Auslaufen der aktuellen Periode für Futures-Kontrakte an den US-Börsen zu drücken. In jedem Fall gilt die Unschuldsvermutung.“

Facebook & Instagram: Werbung für Kryptowährungen & ICOs verboten
„Schlechte Nachrichten für alle Firmen, die bei Facebook oder Instagram gezielt Werbung für ihre Dienstleistungen beziehungsweise Produkte machen wollen. Zu den bisherigen Richtlinien des Unternehmens wurde gestern laut Blogeintrag eine neue hinzugefügt. Da man von seinen Nutzern jeglichen Schaden abwenden will, sind seit gestern keine Videos und Werbebanner mehr erlaubt, die von Kryptowährungen, ICOs oder anderen digitalen Finanzprodukten handeln. Außerdem werden die User von Instagram und Facebook dazu aufgerufen, selbst Werbung zu melden, die ihnen negativ auffällt.“

Betrugsmaschen bei Kryptowährungen – Plötzlich fehlt das gesamte Guthaben
„Zusammengefasst: Weil sie den Schlüssel für ihre elektronische Geldbörse auf einer Betrugs-Website namens Iotaseed.io erstellt hatten, haben zahlreiche Nutzer der Digitalwährung Iota ihr Guthaben verloren. Betrugsmaschen wie diese gibt es bei fast allen Kryptowährungen: Sogar ein Hardware-Wallet könnte – vor allem, wenn es nicht direkt beim Hersteller bestellt wurde – vorab präpariert worden sein. In den meisten Fällen versuchen Krypto-Betrüger, wie gewöhnliche Cyberkriminelle auch, menschliche Schwächen auszunutzen.“

Die neue Angst vor steigenden Zinsen
„Dass die Zinsen noch einmal das Niveau aus der Zeit vor der Finanzkrise erreichen, könne man deshalb „abhaken“, meint Flossbach. „Das ist vorbei.““