Bitcoin: „Fundiertes Basiswissen ist unabdingbar für eine halbwegs realistische Einschätzung von digitalen Technologien“

Endlich wieder ein fundierter Bericht, eine tief gehende Analyse. Auf den Punkt gebracht, wie sehr sich unser Wissen ändern wird müssen, wenn wir die Aufgaben der kommenden Zeit zunächst nur einmal richtig ein- und abschätzen wollen. Einmal mehr erfreulich, dass dieser Bericht von einer Frau stammt, obwohl es um fundamental technische Entwicklungen geht, einer angeblichen Männerdomäne!?

Streitthema Bitcoin: Bildung ist das Gebot der Stunde – Fundiertes Basiswissen ist unabdingbar für eine halbwegs realistische Einschätzung von digitalen Technologien.
„Fundiertes Basiswissen ist unabdingbar für eine halbwegs realistische Einschätzung der künftigen Auswirkungen digitaler Technologien. Künstliche Intelligenz, Maschinenlernen oder die Bitcoin-Blockchain können uns widerstreben, ängstigen und am Handeln hindern. Im schlimmsten Fall treffen wir auf Basis ungenügenden Wissens Entscheidungen, die unseren persönlichen und gesamtgesellschaftlichen Wohlstand schädigen können.

Fortschritt durch Wissen
Bildung ist das Gebot der Stunde. Wissen war immer schon die Grundlage menschlichen Fortschritts. Man kann einem Menschen alles nehmen, alles, wofür er gespart und gearbeitet hat. Die einzige bleibende Investition ist das Wissen. Das kann niemandem genommen werden. Wer in Zukunft in der Arbeitswelt erfolgreich sein möchte, braucht Fertigkeiten und Know-how, besonders in den Bereichen Fachwissen, Prozessverständnis, Selbstkompetenzen, wirtschaftliches Wissen und digitale Kompetenz. Am besten so viel wie möglich von allem.“

Es ist ruhig geworden in der Krypto-Welt und das ist gut so!
„Nach der großen Korrektur von knapp 20.000$ auf bis zu 10.000$ wurde so mancher Neuling in der Krypto Branche auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Durch Massenmedien und Spekulanten künstlich erzeugte Kursentwicklungen, haben dem Bitcoin mehr geschadet als ihm zu helfen. Meiner Meinung nach, wird der Bitcoin weit über 100.000$ wert sein, noch ist er jedoch nicht so weit. Die Integration des Lightning-Networks macht den Bitcoin erst Massentauglich.“

Was ist der Bitcoin wert? Kursschwankungen zwischen den Börsen
„Die zahlreichen Möglichkeiten also, die den Bitcoin von herkömmlichen Zahlungsverfahren im Land abheben, machen ihn attraktiver. Durch seinen Nutzen und seine Funktion als Wertspeicher hat er letztlich einen Mehrwert. Die Menschen haben somit mehr Vertrauen in die Kryptowährung als in alle anderen Alternativen. Dadurch können Verkäufer mehr dafür verlangen und die Käufer sind auch bereit, mehr dafür zu bezahlen – vor allem wenn sie dadurch unsichere Vermögenswerte aus alten Beständen loswerden.“

Ist Varporware das Ende von Bitcoin?
„Auch wenn es schwer sei, eine klare Grenze zur Vaporware zu ziehen, glaubt Hoffmann dennoch einige Währungen als solche definieren zu können: Tron (TRX), Verge (XVG), Cardano (ADA), EOS, oder ICON. Bei Tron sei das Problem, dass große Teile des White Papers einfach von anderen Konzepten abgeschrieben worden seien, sagt Hoffmann. „Außerdem hat Tron ein surreales Wachstum binnen kürzester Zeit ohne irgendein funktionierendes Produkt hingelegt“, sagt Hoffmann. In der Krypto-Community sehen viele das ähnlich.“

Bitcoin Analyse: Kryptowährung auf Gratwanderung
„Bereits seit knapp sieben Wochen steht die bekannteste Digitalwährung Bitcoin unter Druck und gab währenddessen seit den Rekordhochs von 19.697 US-Dollar auf ein vorläufiges Zwischentief bei 9.005 US-Dollar nach. Zwar verhinderte der langfristige Aufwärtstrendkanal einen tieferen Kursrutsch, aber so richtig zur Oberseite absetzen konnte sich die Währung auch nicht. Anhaltende Regulierungsforderungen zahlreicher Staaten bis hin zu Handelsverboten lasten auf dem Bitcoin und Co. und verunsichern damit Investoren. Die Hürde bei grob 11.700 US-Dollar blieb seit Tagen unangetastet. Ein Blick auf den Langfristchart offenbart zudem aber noch eine sehr enge Gratwanderung auf der Trendunterseite, das könnte im ungünstigsten Fall möglicherweise zu einem Trendbruch führen und weitere Wertverluste nach sich ziehen.“

Ab 2019 könnte der Krypto-Rubel rollen – mit gravierenden Unterschieden zum Bitcoin
„Bereits in der vergangenen Woche machte Russland von offizieller Seite den ersten Schritt in Richtung Krypto-Rubel: Das Finanzministerium veröffentlichte einen Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen. Demnach würden Plattformen, über die Bitcoin und Co. gehandelt werden, eine offizielle Lizenz benötigen. Das Minen von neuen Token würde als Unternehmensaktivität eingestuft und damit entsprechend besteuert. Um in ICOs zu investieren, müssten bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.“

Japan kündigt Strafe nach Kryptoanlagen-Diebstahl an
„Die japanischen Behörden haben eine Strafe gegen die Kryptobörse Coincheck angekündigt, bei der Hacker Digitalanlagen im Wert von umgerechnet ungefähr 430 Millionen Euro erbeuteten. Die Finanzmarkt-Regulierer würden die Strafe noch an diesem Montag verkünden, teilte die Regierung mit.“

Bitcoin-Raubüberfall bei Devisenmaklern in Großbritannien
„“Bitcoins her oder ich schieße“: In Großbritannien hat sich laut einem Pressebericht erstmals ein Bitcoin-Raubüberfall ereignet. Wie die Zeitung „Daily Mail“ am Montag berichtete, drangen vier vermummte Bewaffnete am 22. Januar beim Devisenmakler-Paar Amy Jay und Danny Aston ein. Sie hätten Aston gezwungen, auf seinem Computer eine Überweisung in der Kryptowährung vorzunehmen.“

Ethereum: Irre stark! Wann wird der Bitcoin abgelöst?
„Aktuell braucht Ethereum noch ungefähr 75 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung, um den Bitcoin einzuholen. Umgerechnet wären das noch gut 60 Prozent Kursanstieg. Zum Vergleich: Vor drei Monaten fehlten der Nummer 2 noch 230 Prozent. Die Marktdominanz des Bitcoin schwindet weiter.“

Alternativen zu Ethereum – ICOs auf NEO, Stellar & Co.
„Eine lange Zeit über kam man an Ethereum nicht vorbei, wenn man eine Plattform suchte, auf der man ein Blockchain-Projekt aufsetzen und einen ICO durchführen konnte. Ethereum bietet eine passende und bequeme Infrastruktur, die den Grundgerüst-Aufbau einer eigenen Blockchain vorwegnimmt. Zudem gibt es mit ERC20 auch einen einheitlichen Standard, auf den sich Token, die auf Ethereum aufgebaut werden, berufen können. Inzwischen stehen mit EOS, TRON und ICON drei ERC20-Token in den Top 15, mit VeChain, Populous, und OmiseGO drei weitere in den Top 30. Von den Token, die in den Top 100 gelistet sind, basieren außer Tether (Omni) und Gas (NEO) alle auf Ethereum.“