Über Bitcoin kommt immer mehr wieder das Gold auf den Plan

Glänzendes Comeback Gold stellt Bitcoin in den Schatten
„So haben spekulative Anleger, wie etwa Hedgefonds, in der vorigen Handelswoche die Zahl der Futures auf steigende Kurse (Long) deutlich abgebaut auf 1.553. Gleichzeitig haben die Spekulanten die Position auf sinkende Kurse (Short) leicht aufgestockt. Damit ist die Netto-Short-Position auf 2.226 Kontrakten gestiegen, was bei einem Preis von 11.200 Dollar je Bitcoin 24,9 Mio. Dollar entsprach – eine große Position. Das zeigt, dass Investoren derzeit mit einem weiteren Kursrückgang rechnen. Gold ist daher für viele eine Alternative und sollte der Dollar auch weiterhin zur Schwäche neigen, könnte das Edelmetall seinen Höhenflug fortsetzen.“

Der Aufmarsch der Geldrevoluzzer
„Und Notenbanker Cœuré warnt das Establishment auch davor, die technologischen Implikationen des Bitcoin-Hypes zu ignorieren. „Das sagt uns, dass unsere Zahlungsverkehrssysteme zu langsam und ineffizient sind. Das müssen wir ändern.“ Paul Achleitner, Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, sieht das ähnlich: „Statt nur auf den Hype zu schauen, sollten wir die dahinter liegende Technologie genauer betrachten. Diese hat ein sehr großes Potenzial, um die globale Finanzwelt neu zu erfinden.“

Goldpräger wollen Bitcoin-Technik nutzen
„Der Bitcoin-Boom ist an der traditionellen Münzanstalt nicht spurlos vorübergezogen. Immer mehr Menschen sprangen auf den Zug auf und spekulierten in den vergangenen Monaten mit Internetwährungen, statt noch auf Edelmetalle zu setzen. Hinzu kam die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten, die die Preise für spekulative Anlageformen in die Höhe trieb: „Wir hatten praktisch einen perfekten Sturm für Gold“, sagt Hayes im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir hängen mit unserem Münzgeschäft sehr stark vom amerikanischen Markt ab.““

CFS-Umfrage: Deutsche Finanzbranche will stärkere Regulierung von Kryptowährungen
„Einig ist sich die Finanzbranche darin, dass der Bitcoin auf lange Sicht das klassische Geldsystem nicht ersetzen kann – 93 % der Befragten sind dieser Ansicht. Immerhin 79 % sehen den Bitcoin auch nicht als interessantes Anlageinstrument.“

SEC, CFTC schießen gegen Bitcoin
„In einem im Wall Street Journal veröffentlichten Bericht zeigten sich der Chef der Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC), Jay Clayton, und der Leiter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), J. Christopher Giancarlo besorgt über die Art und Weise, wie viele Marktteilnehmer in der Digital Ledger Technology (DLT) die Vorschriften und Regeln für den Anlegerschutz zu umgehen.“

Mit Schnorr-Signaturen gegen Bitcoins Skalierungsproblem

Wen Bitcoin und Co. zu Millionären gemacht haben – Die kleine Community, die früh auf Kryptowährungen setzte, hat nun einige vermögende Mitglieder
„Mit hunderten Millionen Dollar in der Hinterhand finanziert Fickel seine Familie und denkt über revolutionäre Veränderungen nach. Er ist der Ansicht, dass die Welt sich „reorganisiere“. Man könne alle Armeen abschaffen und eine neue Weltordnung wählen. Die Blockchain sei dabei die „Mistgabel des Internets“. Eine Ansicht, die nicht repräsentativ für die Community zu sein scheint.“

Die „DNA Storage Bitcoin Challenge“ ist nach drei Jahren geknackt worden. Ein 26-jähriger Student aus Belgien hat sich damit einen Bitcoin verdient.
„Der Wettbewerb wurde im Jahr 2015 beim Weltwirtschaftsforum in Davos ausgerufen. Dort hat der Bioinformatiker Nick Goldman einen Vortrag über DNA als Speichermedium gehalten. Während seiner Präsentation hat er Plastikröhrchen ausgeteilt, in denen DNA enthalten war, die den Schlüssel zu einer Bitcoin-Wallet mit einem Bitcoin enthielt. Der damalige Wert des Kryptopreisgeldes lag bei rund 200 US-Dollar. Nach drei Jahren ist es dem Medizinstudenten Sander Wuyts gelungen, den Code zu knacken, wie motherboard berichtet. Er profitiert von den Wechselkurgewinnen und darf sich jetzt über mehr als 10.000 Dollar freuen, wenn er seinen Bitcoin eintauscht.“