Blockchain: Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass dieses dezentrale System in der Lage sein wird, sich selbst zu regulieren und kontrollieren

DAICO: Buterin schlägt Modell gegen Scam-ICOs vor
„Ethereum-Founder Vitalik Buterin schlug kürzlich ein neues System vor, um Scam-ICOs zu verhindern: DAICO. Der von Buterin vorgeschlagene DAICO über die Ethereum-Blockchain könnte die Betrugsmöglichkeiten deutlich minimieren. Konkret soll beim DAICO nach dem Ende des Token-Verkaufes vorerst nur ein kleiner Teil des eingenommenen Geldes ausgeschüttet werden. Anschließend fließt das restliche Geld schrittweise. Sollte das Unternehmen zwischendurch eine Kapital-Aufstockung benötigen, kann diese von den Token-Käufern in einer Abstimmung genehmigt werden – die Emissionsrate wird dann erhöht. Wenn die Investoren mit der Unternehmensentwicklung aber nicht zufrieden sind, können sie sich ihr verbliebenes Geld über eine “Withdraw”-Funktion wieder auszahlen lassen. Der ganze Mechanismus läuft über einen Smart-Contract, den Buterin bereits skizziert hat.“

Coincheck – Japanische Krypto-Börse will Nutzer nach Hackerangriff entschädigen
„Bei Coincheck war kurz zuvor Cybergeld im Wert von 58 Milliarden Yen (umgerechnet rund 430 Millionen Euro) abhanden gekommen. Die Börse meldete den Vorfall bei der Polizei und der japanischen Finanzaufsicht. Die Auszahlungen von nahezu allen Kryptowährungen wurden daraufhin ausgesetzt. Coincheck will den rund 260.000 Besitzern der Internetwährung japanische Yen als Entschädigung anbieten. 90 Prozent des verlorenen Geldes sollen ersetzt werden.“

Update bei Coincheck & NEM: Nach Angriff werden Gegenmaßnahmen angekündigt
„“Die NEM Foundation arbeitet an Lösungen, um CoinCheck zu helfen und sicherzustellen, dass die NEM Community sicher ist. Gebührend unserer Struktur und unserer fortgeschrittenen API, stehen wir momentan mit Börsen in Kontakt und erkunden drei verschiedene Möglichkeiten. Doch aufgrund der exakten Struktur dieser Optionen und diesbezüglicher Sicherheitsbedenken, können wir keine weiteren Details herausgeben, wie wir das Problem angehen.“ Wie sich im Lauf des Wochenendes herausstellte, waren die gestohlenen NEM auf einer schlecht gesicherten Light-Wallet gelagert. Nach momentanem Stand der Dinge betraf der Angriff jedoch nur den Diebstahl von NEM, die Ripple-Transaktion war wohl eine reguläre.“

„Bei Bitcoin herrscht Wildwest-Stimmung“
„Ist der Bitcoin-Boom nicht eine Blase, die früher oder später platzen wird? Es ist doch häufig so: Kommt ein Produkt neu auf den Markt, entsteht ein Hype. Auf einmal gibt es viel mehr Käufer als Verkäufer, die Preise steigen. Später mit Gewinnmitnahmen schwanken die Kurse heftig. Das haben wir auch in der vorletzten Woche beim Kurssturz des Bitcoin um fast 40 Prozent gesehen. Letztlich ist es eine normale Entwicklung. Die Kurse werden sich über Monate und Jahre hinweg einpendeln auf ein bestimmtes Niveau. Fürchten Sie nicht, die Börse Stuttgart könnte zu einem Platz für Geldwäsche und Steuervermeidung werden? Überhaupt nicht. Weil wir nicht den Bitcoin, also die Kryptowährung selbst handeln, sondern Wertpapiere, die darauf aufsetzen. Viele Anlageklassen können positiv oder negativ genutzt werden. Theoretisch können Sie Schwarzgeld auch mit Gold waschen. Wenn etwas neu im Markt ist wie Bitcoin, herrscht Wildwest-Stimmung – bis es zu einer Regulierung kommt. Deshalb warnen derzeit die Zentralbanken vor Investitionen in Bitcoin. Aber die Finanzprodukte, deren Handel wir anbieten, sind grundsätzlich wenig geeignet, um Schwarzgeld zu waschen.“

Justiz sucht die beste Bitcoin-Börse
„Kollegen aus anderen Bundesländern haben dafür vor allem Bitcoin.de genutzt, dem einzigen regulierten Handelsplatz in Deutschland. So zum Beispiel auch, als in Hessen kürzlich beschlagnahmte Bitcoins im Wert von 1,9 Millionen Euro veräußert wurden – der bislang größte staatliche Bitcoin-Verkauf in Deutschland. Doch Hartmann will sich nicht von vornherein auf Bitcoin.de festlegen. „Die Vorschriften zwingen uns zu einer ökonomischen Verwertung, unterschiedliche Kurse und Provisionen der Anbieter können da signifikante Unterschiede ausmachen“, sagt der Oberstaatsanwalt.“

Bitcoin Transaktionsgebühren viel zu hoch! Ab heute nicht mehr!
„Hier zeige ich dir wie du deine Bitcoin-Transaktionsgebühr drastisch senken kannst. Mit Segwit und einigen Walleteinstellungen kannst du einiges an Geld sparen. Und bitte bitte nutzt eine Segwit-Adresse ohne diese habt ihr kein Zugriff auf das Lightning-Netzwerk und bezahlt wesentlich mehr Gebühren!“

Volle Kontrolle für den Nutzer gibt es im Netz nicht. Blockstack aus New York will das jetzt ändern. Auch die Winklevoss-Zwillinge glauben an die Idee.
„An den großen Vier kommen Nutzer im Internet kaum vorbei. Facebook, Google, Apple und Amazon gelten als Datenkraken, die viele Menschen zwar nicht mögen, aber trotzdem ständig nutzen. Alternativen zu suchen, ist unbequem – und User haben oft einfach keine Lust dazu. „Wir finden es frustrierend, wie sehr man als Kunde von diesen Unternehmen abhängig ist“, sagt Ryan Shea. „Sie reißen sich alle Kundendaten unter den Nagel und damit auch die Chance auf Wachstum und Profit.“ Shea will mit seinem Mitgründer Muneeb Ali deswegen ein alternatives Internet schaffen, in dem das alles besser sein soll. Die Idee: Den Nutzern gehören ihre Daten – und App-Entwickler müssen sich keine Gedanken mehr um das Speichern der Kundeninformationen machen.“

Bitcoin: Hat die Elite versagt?
„Unser System basiert auf Gesetzen und Rechten. Das ist das Fundament, woraus sich schließlich alle anderen Systeme ergeben. Das Rechtssystem kann sich aber nun mal nicht auf Anonymität stützen, die aber eins der Hauptargumente der „genialen“ Erfindung zu sein scheint. Die Elite kann so viel dagegen anreden, wie sie will, wenn der Bitcoin-Fan das nicht verstanden hat, ist er auch nicht in der Lage zu erkennen, welche Nachteile sich für ihn aus der Anonymität ergeben. Der Nachteil ist der, dass man seinem Gegenüber schlicht und ergreifend nicht mehr vertrauen kann, wenn man ihn nicht namentlich kennt, so einfach ist das. Zum einen, weil man gegen Unbekannt keine rechtlichen Ansprüche durchsetzen kann und zum anderen, weil sich aus der Anonymität ein Anreiz ergibt, dieses Vertrauen zu missbrauchen. Na dann, auf in die Freiheit!“

Vietnam: Rekord-Import von Mining Rigs
„Nguyen Thanh Tuyen, der stellvertretende Direktor der Zollabteilung, gab lokalen Medien gegenüber bekannt, dass der Gesamtwert dieser Importe umgerechnet etwa 9,9 Millionen Euro betrage. Dies bringe der Stadt fast eine Million Euro Steuergelder ein. In Vietnam sei der Preis für Mining Rigs derzeit ausgesprochen hoch. Umgerechnet würden etwa 2.500 bis 2.900 Euro, teilweise sogar bis 3.500 Euro für ein Rig verlangt werden. Die Importware stammt aus China, wo Mining Rigs noch vergleichbar günstig zu erstanden sind. Mit Blick auf das mögliche Mining-Verbot in China haben vietnamesische Schürf-Interessierte wohl erkannt, dass genau jetzt der ideale Zeitpunkt ist, sich noch mit Mining Rigs auszustatten.“

Friedman LLP nicht mehr Auditor von Bitfinex und Tether?
„Dieser Krypto-Run ist aktuell jedoch nicht absehbar, deshalb ist zwar nicht Sorglosigkeit, aber auch nicht Panik notwendig, sondern Umsicht und Achtsamkeit. An verschiedenen Stellen hat BTC-ECHO immer betont, dass Token nicht für lange Zeit auf Exchanges liegen sollten – sollten sich etwaige Vorwürfe hinsichtlich Bitfinex bestätigen und dieser Exchange seine Türen schließen, wäre man mit Wallets und dem Besitz der dazugehörigen Private Keys auf der richtigen Seite. Ebenso haben wir schon im September letzten Jahres die Nutzer von Tether zur Vorsicht aufgerufen.“

Stellar Lumens Kursanstieg und Roadmap für 2018
„Die Entwicklung der SDEX als auch die Implementierung von Lightning machen Stellar, aus unserer Sicht, zu einem möglichen Langezeitinvestment mit großem Potenzial. Die nächsten Monate werden zeigen, wie erfolgreich die weitere Entwicklung, mit dem Tech-Riesen IBM an Board, verlaufen wird.“