Bitcoin: Die einen schaffen und entwickeln, die anderen versuchen zu kontrollieren und zu steuern

Nach einer Woche, gezeichnet von heftigen Kursbewegungen, sind wir sehr schnell wieder beim KRYPTO-Medien-Alltag gelandet. Immer mehr wird klar, dass es eigentlich nur zwei Lager gibt: Die einen, die bereit sind an einer besseren und gerechteren Welt zu arbeiten und daher unermüdlich und mit vollem Einsatz schaffen, und die anderen, die alles gerne so belassen möchten wie es im Moment sehr angenehm für sie ist und bereits große Angst haben ihre Macht, ihre Einflüsse und Pfründe zu verlieren. Genießen Sie aus dieser Sicht die folgenden Beiträge und starten zunächst mit einem Augen- und Ohrenschmaus:

Augen- und Ohrenschmaus:
„Decentralization imposes major technical challenges to financial systems worldwide and IOHK Research is interested in every single one of them. The traditional approach to the financial world has always been centralization, where banks and financial institutions play the main role. The new paradigm is decentralization where peer-to-peer transactions and cryptocurrencies are the norm. The research areas that arise from this change are open and wide.“

Deutsch-Französischer Ansatz zur Krypto-Regulierung
„Eine baldige deutsch-französisch geführte europäische Initiative zur weiteren Regulierung des Krypto-Handels ist indes zu begrüßen. Im Gegensatz zu einer restriktiven Gesetzgebung, wie sie derzeit beispielsweise in China oder Südkorea praktiziert wird, zielt ein europäischer Ansatz darauf ab, die Risiken für Verbraucher zu minimieren, ohne Kryptowährungen dabei jedoch ihren Möglichkeiten zu berauben. Eine solche nachhaltig gedachte Regulierung ist vor allem nötig, um Kryptowährungen zu einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz zu verhelfen und diese somit wahrhaft massentauglich zu machen.“

Drohendes Verbot schreckt Bitcoin-Veteranen nicht
„“Mein gesamtes Guthaben liegt in einem Hardware-Wallet von der Größe meines Daumens“, sagt ein Hongkonger Investor, der nach eigenen Angaben Kryptowährungen im Volumen von rund einer Millionen Dollar hält. „Ich habe Kopien meiner Verschlüsselungskennwörter in einem Safe. Ich habe Konten bei vier Börsen auf drei Kontinenten. Wenn eine Regierung an mein Geld will – viel Glück!“ (Reuters, 19.01.2018)““

Die Bar der Millionäre – Das Room77 in Berlin-Kreuzberg
„Natürlich gebe es unter den Bitcoin-Investoren auch Leute, die vor allem schnell reich werden wollten, „um sich einen Lamborghini zu kaufen“, sagt Berater Gallas. Doch die Technologie hinter der Kryptowährung sei immer noch neutral. „Es ist ein freiheitliches Projekt. Vielen, die mitmachen, geht es vor allem um den Transparenzgedanken und die Unabhängigkeit von Dritten.“ Und der Hype verschaffe auch den Idealisten viel Geld. „Sie können ihre finanziellen Ressourcen zum Beispiel in Entwicklungshilfe stecken oder die Blockchain-Technologie weiter durch Start-ups vorantreiben. Die Menschen sehen darin, was sie sehen wollen.““

Wie Politiker die Bitcoin-Revolution verschlafen
„Dabei dürfen wir aber nicht den Fehler machen, vielversprechende Ansätze der Kryptowährungen und Blockchain (der Technologie hinter solchen Bezahlsystemen) klein oder kaputt zu regulieren. Es ist eher der Ausnahmefall, dass digitale Innovationen zunächst in Deutschland und Europa statt etwa in den USA stattfinden. Bei der Blockchain ist es so, daher sollten wir handeln.“

US-Börsenaufsicht bremst Bitcoin-Pläne der Finanzbranche
„Die US-Börsenaufsicht SEC dämpft Hoffnungen der Finanzbranche, rasch auf den Siegeszug von Bitcoin & Co aufspringen zu können. In einem Schreiben an Fonds-Verbände warnte die Behörde vor Sicherheitsproblemen bei Anlageprodukten, die auf Kryptowährungen basieren. Die zuständige SEC-Vertreterin Dalia Blass machte deutlich, dass es erst dann grünes Licht geben werde, wenn die Bedenken ausgeräumt seien.“

New Yorker Börse steigt ins Krypto-Geschäft ein
„Positive Signale aus der Finanzwelt, die genau zur rechten Zeit kommen. Dem New Yorker Beispiel dürften schon bald weitere Handelsplätze in aller Welt folgen. In der Folge wird das Thema Kryptowährungen demnächst nicht mehr vom regulären Tagesgeschäft der Broker wegzudenken sein.“

Wie geht es bei Bitcoin und Co. jetzt weiter, Herr Emden?
„Der Bitcoin-Kurs ist in diesen Tagen dabei, seinen wahren Wert zu finden. Womöglich ist das Ende der Fahnenstange aktuell noch nicht erreicht, sodass der Kurs noch deutlich weiter unterhalb der Marke von 10.000 US-Dollar fallen könnte. Gegen Ende des Monats läuft zudem der noch mächtigere Future- Kontrakt der CME Group aus, was für ein ähnliches Schwächeszenario wie in den vergangenen Tagen sorgen könnte.“

Lee: Bitcoin wird bis Ende des Jahres auf 25.000 US-Dollar steigen – bis 2022 auf 125.000
„Lees These zufolge gewinne der Bitcoin an Wert, je mehr Menschen sich mit der Kryptowährung befassten. Er berücksichtigt bei seiner Bewertung das Geldmengenwachstum, das Verhältnis von alternativen Währungen wie Gold zu dieser Geldmenge und den Anteil von Bitcoin an diesen Alternativen. Der Analyst erwartet zudem ein zunehmendes Interesse institutioneller Anleger. Welcher der vielen Experten, die sich zu der zukünftigen Entwicklung von Bitcoin und Co. äußern, schließlich Recht behalten wird und welche Modelle die genauesten Aussagen treffen können, bleibt abzuwarten.“

Eine Grafik zeigt, warum der Bitcoin-Boom nicht vorbei ist
„Der Jahresbeginn war für Bitcoin-Anleger extrem nervenaufreibend. Die Kryptowährung erlebte einen Kursabsturz vom mehr als 20.000 US-Dollar zum Ende des vergangenen Jahres hin zu unter 10.000 Mitte dieser Woche. Im Gegensatz zum Aktienmarkt haben vermehrt Menschen ihr Vermögen investiert, die sich sonst eher nicht an Spekulationen beteiligen. Viele hatten große Teile ihrer Ersparnisse verloren. In Redditforum zum Thema Kryptowährungen ging eine Suizid-Hotline viral.“

Bitcoin, eine Erfindung von US-Geheimdiensten?
„Am Donnerstag eröffnete Kasperskajas zweite Firma InfoWatch ein Forschungszentrum an der Universität St. Petersburg. Auf der Begleitveranstaltung ließ die Unternehmerin die Bombe platzen: Hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto stehe eine „Gruppe amerikanischer Kryptografen“. Die Kryptowährung selbst sei ein Produkt amerikanischer Geheimdienste.“

Bitcoin-Wale halten Markt fest in der Hand – den Großen ausgeliefert?
„Ein wichtiges Detail lassen die sich nun grausenden Kleininvestoren und dystopischen Prognosen dennoch oftmals außer Acht: Die Großen, die Bitcoin-Wale selbst, sind am Bestand des Systems interessiert, ein gemeinsames Abstoßen ist leichter gesagt als getan und der Wert der Währung bleibt zumindest kalkulatorisch steigend. Denn aufgrund der Markt-Begrenzung und der limitierten Anzahl des Bitcoins wird sich dessen Kurs auch weiterhin deflationär verhalten. Frühzeitig den eigenen Markt zu zerstören, scheint zumindest aus der Beobachterperspektive wenig weitsichtig. In diesem Hinblick ist davon auszugehen, dass die Community sich selbst regulieren dürfte. Man wird sich schwerlich ins eigene Fleisch schneiden wollen.“

Nach Bitcoin-Crash fliehen Anleger zum Gold
„Doch es ist fraglich, ob es wirklich nur um die bessere Alternative geht oder ob nicht jedes Engagement im Kryptowährungsmarkt inzwischen einem Harakiri gleicht. Denn Bitcoin ist nach wie vor die größte und wichtigste Kryptowährung. Wenn ihr Kurs daher abstürzt, zieht sie automatisch auch alle anderen mit in die Tiefe, ihrem Sog können sich die anderen Digitalwährungen nicht entziehen. Ethereum verbilligte sich in den vergangenen Wochen ebenfalls um rund 40 Prozent gegenüber dem bisherigen Hoch, bei Ripple lag das zwischenzeitliche Minus sogar bei rund 75 Prozent.“

Europas Banken sitzen auf 950 Milliarden Euro fauler Kredite
„Europas Kreditinstitute machen Fortschritte beim Abbau fauler Kredite. Dennoch ist das Volumen nach wie vor sehr groß. Insbesondere italienische und griechische Geldhäuser bereiten Sorgen. Dass die Kommission ihren Bericht jetzt präsentiert, ist kein Zufall: Er soll politischen Rückenwind geben in der Debatte um weitere Strukturreformen in Europa, zu denen auch die sogenannte Bankenunion gehört.“

Überraschender Preis: Credit Suisse hat den fairen Wert von Bitcoin ermittelt
„Dem Credit Suisse-Analysten zufolge sollte der faire Bitcoin-Preis derzeit bei etwa 6.000 US-Dollar liegen, beziehungsweise bei der Hälfte des aktuellen Kurses. Das bedeute, dass die Kryptowährung trotz des kürzlichen Einbruchs noch immer erheblich überbewertet sein könnte.“

Die ersten Lightning-Transaktionen auf dem Bitcoin-Mainnet – Bitrefill, TorGuard und Blockstream
„Ohnehin ist es fraglich, ob Lightning ökonomisch wirklich funktionieren kann. Die Smart Contracts sind zwar kompliziert, aber es spricht nichts dagegen, dass sie, rein technisch, sicher Payments durchführen, wenn alle Bugs gefixt sind. Es wird aber noch ein Weilchen dauern, bis das soweit ist – und noch länger, bis Lightning es auf breiter Ebene in die Exchanges, Broker, Wallets und Online-Shops geschafft hat. Man sollte also nicht zu hohe Erwartungen haben – aber auch nicht zu viel Skepsis. Denn jede Transaktion, die den Weg von Lightning geht, hilft Bitcoin, zu skalieren. Und das ist immer ein Gewinn.“