Bitcoin: Zweiter „Kehraus“ innert kürzester Zeit

Der Kehraus zum Jahreswechsel 2017/18 nahm sich sehr bescheiden aus, gegen das was innert der letzen 24 Stunden wieder im Kryptomatkt vonstatten gegangen ist. Es ist seit 20. Dezember 2017 spürbar, dass seitens der Zentralbanken, Banken, Fintech-Welt, Regierungen, Gesetzgeber vor allem aber der Mediengiganten an allen Schrauben gestellt wird, um das Phänomen Kryptowährungen in den Griff zu bekommen und das bereits große Interesse daran, zu stören und Investments, unter Anwendung aller Regeln der (Manipulations)Kunst, zu verhindern. Jeder der aufmerksam den Kryptomarkt beobachtet, kann ganz klar erkennen, dass in den letzten Tagen wieder eine große Kapitalflucht stattgefunden hat. Während noch vor einigen Tagen die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammen bei über 600 Milliarden Euro lag, fiel der Wert heute kurzfristig auf unter 450 Milliarden Euro. Und nahezu alle Kryptowährungen haben im Kurs stark nachgegeben. Beobachten Sie selbst diese Entwicklungen unter coinmarketcap.com.

Wenn das bei dem Einen oder Anderen einen Schock ausgelöst hat, will ich mit einem sehr weisen und berühmten Satz von Victor Marie Hugo zur Linderung und Heilung beitragen: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Also bleiben Sie im Vertrauen, und sehen sie die Dinge langfristiger. Sie werden staunen, wo die ganze Entwicklung in drei bis fünf Jahren stehen wird. Und gewöhnen Sie sich an die Hochschaubahngefühle. Let’s play like children!

Teils zweistellige Verluste, Bitcoin unter 13.000 Dollar – Bitcoin & Co: Schreck, lass nach!
„“Big Money“ wettet gegen Kleinanleger. Dafür dürfte eine ganz andere Anleger-Gruppe gerade die Champagner-Korken knallen lassen: Hedgefonds und andere große Anlagegesellschaften haben zuletzt mehrheitlich darauf gewettet, dass der Bitcoin-Preis fallen wird. Das zeigen die Zahlen der US-Rohstoffhandelsaufsicht CFTC.Es sieht ganz so aus, als ob das „big money“ diese Wette gegen die Kleinanleger gewinnt. Zumindest kurzfristig.“

Crash am Krypto-Markt: China will das Handelsverbot!
„Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein brisantes Memo aus Regierungskreisen vor, das bei einem Treffen Regulatoren und Politikern entstand. Demnach strebt ein chinesischer Zentralbanker ein Verbot des Handels mit Kryptowährungen an. Die Reaktion an den Märkten ließ nicht lange auf sich warten, es ist ein Blutbad. Denn China gehört zu den wichtigsten Krypto-Märkten weltweit.“

Hintergrund: Chinesische Zentralbank plant weitere Schritte gegen den Krypto-Handel
„Ob es tatsächlich zu den angedachten Maßnahmen kommt, ist jedoch noch gar nicht endgültig beschlossen, schließlich handelt es sich lediglich um eine Wiedergabe der Gedankenspiele der Zentralbank. Ob diese Gedankenspiele wiederum den Handel in China weiter lahmlegen könnten, ist ebenfalls noch nicht gesagt.“

Südkorea: Doch kein Verbot von Kryptowährungen
„Die Shihan Bank, die größte Bank des Landes, reagierte zunächst panisch. So teilte sie ihren Kunden aus dem virtuellen Sektor, darunter der Börse Bithumb mit, dass sie ihre Accounts einstellen würden bzw. mit ihnen keine weiteren Interaktionen mehr möglich wären. Als Reaktion darauf drohten viele Kunden damit, die Bank künftig zu boykottieren.“

Indonesien: Polizei sucht nach Bitcoin-Straftätern
„In Indonesien will die dortige Zentralbank in Zusammenarbeit mit der Polizei Touristen und Einheimische daran hindern, mit einem anderem Geld als mit der Indonesischen Rupiah zu bezahlen. Die Suche nach Verstößen gegen das zur Jahreswende erlassene Verbot von Kryptowährungen konzentriert sich derzeit auf Touristenattraktionen, wie The Jakarta Post berichtet.“

Kryptowährung – Bundesbank-Vorstand nennt Bitcoin-Regulierung eine Frage der Zeit
„Für Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling ist eine umfassende Regulierung von Digitalwährungen wie dem Bitcoin nur noch eine Frage der Zeit. „Der Staat hat die Aufgabe, schützenswerte Interessen des Einzelnen und des Gemeinwohls zu bewahren“, sagte Wuermeling in Frankfurt: „Kryptowährungen werden deshalb über kurz oder lang Gegenstand von Gesetzgebung werden, ob zum Beispiel zum Verbraucherschutz oder zu Steuerfragen.““

Bundesbank-Vorstand: Kryptowährungen derzeit keine Gefahr für das staatliche Geldmonopol
„„Kryptowährungen sind – marktwirtschaftlich betrachtet – zunächst einmal eine Innovation und damit für sich genommen nichts Schlechtes“, erklärte der Bundesbank-Vorstand.“

Auswirkungen virtueller Währungen auf die Finanzmärkte – Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling – ungekürzte Rede

Bitcoin-Prognose für 2018: Optimisten und Pessimisten halten sich die Waage
„Klar ist – die Themen Bitcoin, Kryptowährung und Blockchain werden in den kommenden Monaten weiterhin für Furore sorgen. In welche Richtung sich hierbei die Preise des Bitcoin entwickeln werden ist äußerst ungewiss. Edward Stringham, Chef des American Institute for Economic Research bringt es auf den Punkt: „Niemand kennt den wahren Wert eines Bitcoins, es lässt sich nicht vorhersagen, ob er auf null fällt, eine Million Dollar erreicht oder irgendetwas dazwischen.““

Die 10 besten Coinbase-Alternativen für Bitcoin und Co.

Betrug bei Krypto-Währung
„Wie ein Betrüger den Bitcoin-Wert verachtfachte – und was das über die Währung aussagt
Dass bei Bitcoin manipuliert wird, munkeln Experten schon lange. Eine Studie hat Betrug im großen Stil nachgewiesen. Ein einziger Nutzer schaffte es, die Währung steil nach oben schießen zu lassen. Dann kam der Absturz.“

„Bitcoin Boom“ ist das Börsen-Unwort des Jahres