Bitcoin: Russische Schocknachricht lässt Anleger kalt – Putin äußert sich ebenfalls

Wie erwartet lässt die Schocknachricht aus Russland Anleger kalt. „Wir können Kleinanlegern nicht einen direkten und einfachen Zugang zu solchen dubiosen Instrumenten bieten“, teilte der Zentralbank- Vize Sergej Schwezow am Dienstag mit und stieß damit auf Gehör. Doch eine vermeintliche Kursrutsche bleibt diesmal aus. Nach der Ankündigung über das Schließen der Bitcoinbörse „BTC China“ machte sich im vergangenem Monat eine regelrechte Panik breit. Bis zu über 1.000 US- Dollar musste der Kurs innerhalb weniger Stunden nachgeben.

Auch das russische Staatsoberhaupt Putin äußerte sich unmittelbar nach Schwezows Kommentar wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. „Die Verwendung von Kryptowährungen birgen ernste Risiken. Ich kenne die Position der Zentralbank“, so Putin. „Zudem werden die Cyberdevisen von einer unbegrenzten Anzahl von anonymen Parteien ausgegeben.“ Des Weiteren betonte er, dass “Käufer von Kryptowährungen an rechtswidrigen Aktivitäten beteiligt werden könnten.“

Eine klare Absage an Kryptowährungen ist dies nicht. Vielmehr wolle man einen kontrollierten Rahmen schaffen um Anleger zu schützen. Doch mit diesem Gedanken ecken Währungs- und Staatsoberhäupter mit dem Grundgedanken von Bitcoin an. Die eigentliche Ideologie der Leitdevise, „ohne Kontrollinstanz“ zu fungieren, wäre somit nicht mehr vereinbar.

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