Jamie Dimon wettert erneut gegen Kryptowährungen

Erst vor kurzem äußerte der CEO von J.P. Morgan Chase scharfe Kritik an der Kryptowährung Bitcoin. Damals erklärte er, dass es für die Technologie „böse enden“ werde. In einem Interview mit CNBC mahnte er erneut zur Vorsicht. Die große Menge an Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ether und durch Initial-Coin-Offerings, sei Besorgnis erregend. Er geht davon aus, dass Regierungen weltweit bald das Phänomen Kryptowährungen durch Regulierungen beenden werden.

Ein solches Szenario könnte seiner Meinung nach chaotisch werden. Er geht davon aus, dass Nutzern dann Gefängnisstrafen drohen würden und Kryptowährungen nur noch auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden könnten.

Gegenüber CNBC sagte er:
„Momentan sind die Krypto-Dinge eine Neuheit. Leute denken, dass diese klasse sind. Je größer sie werden, desto mehr Regierungen werden diese jedoch verbieten.“

In einem Interview mit der Economic Times Indien, äußerte Dimon sich über die Möglichkeit einer globalen Regierung. Auf die Frage, was er von einer Kryptowährung einer solchen Regierung halten würde, erklärte er, dass er nicht gegen digitale Währungen an sich sei.

„Es gibt schon digitale Währungen…es gibt die digitale Rupie. Ich bin also nicht gegen digitale Währungen“, sagte er. „Ich spreche über die Konstruktion von Geld aus dem Nichts“, erklärte er.

Diese neuen Aussagen folgen den Erklärungen Dimons aus der letzte Woche, in der er Bitcoin als „Betrug“ bezeichnete. Ebenfalls machte er deutlich, dass er keine Angestellten, die Bitcoin handeln, in seinem Unternehmen dulden würde. Danach hatte Blockswater gegen Dimon eine Beschwerde wegen falscher und irreführender Angaben eingereicht.

Quelle: http://coinwelt.de/2017/09/jamie-dimon-kritisiert-erneut-kryptowaehrungen/