Bitcoin: Südkorea überholt China im Bitcoin-Handel

In der vergangenen Woche haben wir einen signifikanten Umbruch im Kryptowährungsmarkt zu spüren bekommen. Die Nachricht, dass die größten chinesischen Kryptobörsen zum Ende des Monats die Pforten schließen, hat ein regelrechtes Beben im Markt verursacht.

Viele Marktteilnehmer gerade aus dem asiatischen Raum waren kurzzeitig geschockt und dachten schon an ein komplettes Ende des Kryptowährungsmarktes. Dies sieht heute schon ganz anderes aus. Wie ich bereits letzte Woche mitteilte ist die Schließung der chinesischen Börsen nur ein kurzer negativer Effekt. Der die Marktteilnehmer zu Gewinnmitnahmen gezwungen hat. Die Schließung der Bitcoin-Börsen in China kann nämlich sehr einfach umgangen werden, indem die Anleger ihre Bitcoin-Anlage mit Leichtigkeit auf eine andere Börse transferieren können, die außerhalb der Volksrepublik China liegt.

Dies ist aktuell auch der Fall, denn die südkoreanischen Bitcoin-Börsen erfreuen sich regelrecht an einem massiven Ansturm neuer Anleger, überwiegend aus China. Die größte südkoreanische Kryptobörse führte die letzten Tage mehr Transaktionen durch, als die zwei weltweit größten Kryptobörsen zusammen. Die Verschiebung von Bitcoins nach Süd Korea ist ein Beweis dafür, dass die Bitcoin-Community recht flexibel handelt. Marktteilnehmer wissen, dass Kryptowährungen dezentral verwaltet werden. Ergo ist keine Regierung in der Lage Kryptowährungen wirklich zu verbannen.

Quelle. https://www.dailyfx.com/deutsch/devisenhandel/technisch/devisenartikel/2017/09/21/Bitcoin-Suedkorea-ueberholt-China-im-Bitcoin-Handel-.html