Bitcoin: Eine anthroposophische Assoziation zur Entwicklung der Blockchain – Michaeli-Zeit

„Es war immer so in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit, dass diese Menschheit die Impulse ihrer Tätigkeit aus der geistigen Welt heraus empfangen hat. Und diejenigen, die da schauen konnten, fanden diese Impulse gewissermaßen in einem Geisteslichte mit ehernen Lettern eingeschrieben, damit sie sich darnach richten konnten. Es ist das so in der geistigen Welt, dass wir das, um was es sich handelt, vergleichen können mit Meilenzeigern in der physischen Welt, aber nicht solchen, bei denen vielleicht bloß ein Handzeichen mit irgendeinem Ortsnamen darauf steht, sondern mit Meilenzeigern, in welchen mit gewaltig klingenden Worten ausgesprochen ist, was übergehen soll in des Menschen Denken, Empfinden, Wollen.

Geistige Meilenzeiger sind es, wovon ich spreche. Solche Hinweisungen in der geistigen Welt sind aber für den Menschen gewöhnlich in einer merkwürdigen Art abgefasst, und zu allen Zeitepochen waren sie in einer solchen, nämlich in einer Art Rätselsprache abgefasst. Man muss sich erst in einer gewissen Weise anstrengen, um hinter das eigentliche Rätsel zu kommen. Man muss manches von dem, was man weiß, zusammenhalten, damit einem der Meilenzeiger in seiner Rätselsprache ein wirklicher Impuls werden kann für das Leben. Und so findet man denn gerade heute in Angemessenheit unserer Gegenwart und der nächsten Zukunft solch weisende Worte im – meinetwillen nenne man es so – astralischen Lichte, die dem Menschen Impulse werden können.“ 

Aus: Rudolf Steiner, GA 229, Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen, FÜNFTER VORTRAG, DIE MICHAEL-IMAGINATION GEISTIGE MEILENZEIGER IM JAHRESLAUF, Stuttgart, 15. Oktober 1923
Buch als PDF zum downloaden: Rudolf Steiner_Vorträge_229)

Eine weitere Buchempfehlung: Peter Selg, Michaeli – Vom Vertrauen in die Menschen am Abgrund, Verlag des Ita Wegmann Institutes, 2007, ISBN: 978-3-909519-91-2